Ein Wochenendtrip nach Oslo

Modezirkus war für Euch Unterwegs, diesmal ging es in die norwegische Hauptstadt Oslo. Was es bei einem Wochenendtrip nach Oslo zu sehen gibt, worauf man achten sollte und natürlich den ein oder anderen kleinen Tipp für ein Wochenende in Oslo findet ihr hier im Beitrag.

Mit Ryanair nach Oslo

Der Billigflieger Ryanair fliegt unter anderem von Berlin nach Oslo. Wie üblich bei Ryanair fliegt man auch in Oslo nicht direkt, sondern aktuell nach Rygge. Rygge liegt etwa 65 KM südlich von Oslo. Der Flughafen Rygge ist mit einer direkten Busverbindung und auch mit einer Zugverbindung ab Moss (kostenloses Pendelbuss vom Flughafen zum Bahnhof) an Oslo angebunden. Die Fahrzeit beträgt etwa 60 Minuten. Der Preis für den Bus liegt bei 180 NOK, das sind ca. 24 € pro Person. Bucht man direkt ein Kombiticket wird es etwas billiger.

Alternativen um nach Oslo zu gelangen

Natürlich hat Oslo auch einen eigenen Flughafen, den alle großen Airlines direkt anfliegen. Hier gibt es ebenso eine Bus und eine Zugverbindung in die Innenstadt von Oslo. Wer mit dem Zug oder mit der Fähre anreisen möchte kann dies auch tun, muss aber ein vielfaches der Zeit einplanen. Von Berlin braucht der Flieger etwa 1,5 Stunden.

Wichtige Infos rund um den Ausflug nach Oslo

Oslo hat im Vergleich zu anderen Hauptstädten Europas ein paar Besonderheiten. Die erste und wohl wichtigste bei der Planung: In Oslo ist alles etwas teurerer! Um Oslo genießen zu können solltest du ein paar Euro oder Kronen zur Seite legen damit du nicht in jedem Fall ausrechnen musst was dich das jetzt kostet.

Ein paar Beispiele dazu haben wir auch noch parat. Ein Bier in einem Restaurant oder in einer Bar bekommt man ab ca. 65 NOK, also knapp 10 €, aufwärts. Ein einfaches Essen für eine Person in einem normalen Restaurant ist ab etwa 150 NOK zu haben. Das sind etwa 20 €.

Alkohol in Norwegen –  ein kompliziertes Thema für einen Mitteleuropäer. In Norwegen kann Alkohol zwar im Supermarkt oder im Spätshop gekauft werden, allerdings nur bis 18 Uhr. Leider gibt es auch für ungläubiges Schauen und beim Vergleich mit seinem Heimatland von den Kassierern nur ein freundliches Lächeln, aber keinen tropfen Alkohol. Wenn man also Abends am Flughafen ankommt, ist es keine schlechte Idee dort direkt noch ein paar Bier mitzunehmen.

Die perfekte Reisezeit für Oslo beginnt ab anfang Mai und geht bis in den Spätsommer.

Beim Thema Drogen sind die Polizisten in Norwegen wohl auch wenig Lieberal. Also besser die Finger davon lassen und auch nichts von den Dealern zwischen Gronland und dem Hauptbahnhof kaufen.

Übernachten in Oslo

Oslo bietet ein viel zahl von Übernachtungsmöglichkeiten, vom Hostel bis zum Luxushotel ist im Prinzip alles dabei. Wie immer entscheidet hier der Geldbeutel über die Ausstattung und die Laage des Hotels. Wir haben ein Appartment Hotel ausprobiert. Dies hat sich als eine gute Wahl herausgestellt. Denn der Preis war dem Angebot entsprechend günstig und wir hatten einen Kühlschrank mit Mini-Küche im Zimmer. Perfekt zum Frühstücken.

Im Sommer kannst du sogar fast kostenlos unter freiem Himmel übernachten. Du brauchst nur eine gültige Fahrkarte und eine passende Grünfläche, zum Beispiel eine der Inseln im Fjord. Der Tipp stammt vom Marco Polo Reiseführer und wurde von uns nicht überprüft.

Diese Orte muss man in Oslo gesehen haben

Die Top Sehenswürdigkeiten, die man bei einem Wochenendtrip nach Oslo auf jeden Fall gesehen haben muss. Natürlich ist das nur eine kurze, nicht repräsentative Auswahl.

Holmenkollen

Holmenkollbakken Oslo
Holmenkollbakken Oslo

Der Hausberg von Oslo ist die Attraktion im Winter. Mit der Skispurngschanze „Holmenkollbakken“ lockt Oslo viele Wintersport begeisterte Zuschauer. Aber auch im Sommer hat die Schanze seinen Reiz! Mit der U-Bahn kommt man aus dem Zentrum nahezu direkt zur Schanze. Nach einem kurzen Fußweg gelangt man zur Anlage, von der man den wohl besten Blick über die Stadt hat!

Ausblick Holmenkollen Oslo
Ausblick Holmenkollen Oslo

Opernhaus Oslo

Neue Oper Oslo
Neue Oper Oslo

Wo wir gerade bei gutem Ausblick sind: die Neue Oper in Oslo ist ein echtes Schmuckstück geworden. Besonders beeindruckend ist das Dach. Denn jeder kann hier einfach hochlaufen und die wunderbare Aussicht genießen. Der Blick über den Hafen ist beeindruckend! Hier kann man Stunden verbringen, den Schiffen zusehen, die Möwen beobachten und die Seele baumeln lassen.

Hafen

Hafen Oslo
Hafen Oslo

Oslo hat natürlich auch einen Hafen. Dieser zieht sich quasi durch die ganze Stadt. Auf der einen Seite kommen Fähren, Jachten und Sportboote an. Zwischen den Booten gibt es an der Promenade zahlreiche Bars, Imbissbuden und Restaurants. Auf der anderen Seite vom Schloss kommen die großen Fähren und Lastschiffe an.

Hafen Oslo Burg
Hafen Oslo Burg

Königliches Schloss

Königliches Schloss Oslo
Königliches Schloss Oslo

Das königliche Schloss befindet sich am Rande der Fußgängerzone. Hier wohnt auch das Norwegische Königshaus. Daher trifft man hier auch auf einige Soldaten in traditionellen Uniformen. Um das Schloss herum gibt es viel grün und natürlich auch einen netten Ausblick.

Festung Ankerhus

Festung Ankerhus Oslo
Festung Ankerhus Oslo

Mitten im Stadtzentrum befindet sich die alte Burganlage Ankerhus. Auf einer kleinen Halbinsel, umgeben von hohen Mauern sind noch eine ganze Reihe älterer Festungsgebäude und Türme erhalten. Drumherum ist sehr viel grün. Achtung, es gibt hier noch ein wenig Militär, was offensichtlich ganz besonders darauf achtet, dass sich alle Besucher an die Regeln der Schilder halten.

Einkaufsstrasse – Karl Johans gate

Die Karl Johans gate ist Oslos Fußgängerzone. Zwischen dem königlichen Schloss und dem Hauptbahnhof befinden sich nahezu alle Geschäfte und einige Sehenswürdigkeiten: der Dom, das Nationaltheater, das Universitätsgebäude und das Grand Hotel mit dem Grand Café.

Shopping in Oslo

In Oslos Einkaufsstraße findet man alle bekannten Läden und kann in der Regel auch das ein oder andere Schnäppchen machen. Die Einkaufsmeile in Oslo ist im Vergleich zu anderen skandinavischen Metropolen wie Kopenhagen oder Stockholm doch recht überschaubar.

Dennoch kannst du hier auf deine Kosten kommen und musst dabei nicht nur auf den altbewährten Norwegerpulli zurückgreifen, sondern wirst gerade an die durch schwedische Labels geprägte Mode sicher fündig. Gerade skandinavische Designer wie Hendrik Vibskov oder Stine Goya sind auch in Oslo in vielen Boutiquen vertreten. Aber auch Ketten aus dem Hause H&M, wie Monqui oder Weekday fehlen in Oslo nicht.

Fazit – Wochenendtrip nach Oslo

Oslo ist ein schöne, aber auch sehr teure Stadt. So richtig freunde bekommt man erst, wenn auch die Temperaturen steigen. Sehenswürdigkeiten und Geschichte gibt es ohne Ende. Auch wer shoppen möchte, wird in Oslo fündig. Im Vergleich zu den anderen norischen Hauptstädten ist Oslo allerdings nicht die Nummer eins. Mir persönlich gefallen Stockholm und vor allem Kopenhagen deutlich besser.

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